Hi,
endlich gibt es mal wieder ein paar Bilder zu begutachten. Letztes Wochenende war ich mit ein paar Kommilitonen in Ibitipoca, Minas Gerais. Der Bundesstaat Brasiliens, der besonders für seine Frauen und seinen Cachaca bekannt ist. Naja, in Ibitipoca gabs leider nur Cachaca und Natur was aber auch nicht schlimm war. Allerdings haben wir es damit auch nicht übertrieben, da wir ja wegen des schönen Nationalparks gekommen sind und früh raus mussten.
Die Stadt, besser das Dorf, liegt jenseits von Gut und Böse. Die 9 Std. Anfahrt hatten es wirklich in sich! Die ersten 5,5 Std. waren ja noch ganz in Ordnung, da wir hier auf der Autobahn unterwegs waren (2 Std. im Stau in Sao Paulo). Aber was danach kam war echt eine Herausforderung für meine Arschbacken! Brasilianische Bundesstraße in einem Kleinwagen. Naja, wie das war könnt ihr Euch in etwa vorstellen, wenn ihr die Bilder seht... Noch einmal, wenn Ihr die Bilder anklickt, werden die vergrößert.
Ibitipoca erinnerte mich sehr an Nimbin, ein Dorf in Australien, in welchen fasst nur Alternative wohnen, die den ganzen Tag über breit sind. Die können ja machen was sie wollen. Das bedeutete aber zugleich, dass wir kein Internet und kein Handynetz hatten, da man hier nicht sonderlich viel Wert darauf legt. Was allerdings auch mal ziemlich entspannend sein kann. Immerhin gabs dafür überragendes Essen und einen super Sternenhimmel in der Nacht zu bestaunen. Schaut Euch einfach mal die Bilder an.
Am Montag sind wir dann Recht früh nach Petropolis aufgebrochen, um uns noch ein wenig Kultur zu geben. Eine sehr hübsche und reiche Stadt im Bundesstaat Rio de Janeiro. Unter anderem liegt hier der letzte Kaiser von Brasilien Dom Pedro II begraben. Besonders interessant ist die Stadt wegen ihrer Architektur. Neben neoklassizistischen Palästen, die als Museum dienen, gibt es hier auch einige sehr hübsche private Villen aus der Kolonialzeit zu sehen. Tja, normalerweise hätten wir uns die Museen auch angeschaut, allerdings war leider Montag. Alles geschlossen. Wir hatten damit schon fast gerechnet. Da jedoch Feiertag in Brasilien war (Dia da Crianca) hofften wir insgeheime, dass es vielleicht eine Möglichkeit gäbe. Na wenigstens hat das Bier geschmeckt!
So, jetzt will ich aber gar nicht mehr so viel babbeln. Nur noch eine Sache. Mein Handy ist jetzt wieder mit der selben Nummer funktionstüchtig. Keine Ahnung was los war, aber nach einer ordentlichen Reinigung und mehreren Stunden des Wartens ging es dann wieder. Liegt wohl hier an der Luftfeuchtigkeit.
Die Anfahrt über ausgebaute Straßen... Auf dem Foto ist die Straße noch in nem sehr guten Zustand!!
Die Ankunft. Und wie immer: Der höchste Punkt der Stadt ist mit einer Kirche beschenkt worden. Typisches Merkmal für portugiesische Kolonialstädte/-dörfer.
Eindrücke aus dem Nationalpark
Das Wasser hat übrigens diese Farbe wegen einer bestimmten Algenart. Trotzdem ist es trinkbar. Gut, nachdem unsere Füße drin waren wohl net mehr...
Leider kann man die Wasserfälle nicht so gut erkennen. War aber echt beeindruckend.
Petropolis

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